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Verhaltenskodex

1. ALLGEMEINE BEMERKUNGEN
Alle Mitarbeitenden der Tillotts sind in ihren geschäftlichen Aktivitäten dazu verpflichtet, (i) die anwendbaren Gesetze, Verordnungen und Vorschriften zu beachten, (ii) höchsten ethischen Anforderungen zu genügen und (iii) stets in Einklang mit den Grundwerten der Tillotts, sprich Fairness, Respekt, Loyalität, Professionalität, Leidenschaft, Aufrichtigkeit und Unternehmertum, zu agieren. Alle Mitarbeitenden sind dazu verpflichtet, sich mit den besten Geschäftspraktiken im eigenen Zuständigkeitsbereich vertraut zu machen und bestmöglichst bestrebt zu sein, jederzeit im Einklang mit den vorerwähnten Grundwerten zu handeln.

In Fällen, in welchen anwendbare Gesetze oder allgemeiner Geschäftsgebrauch keine klaren Antworten geben, sollen alle Mitarbeitenden nach bestem Ermessen und gesundem Menschenverstand eigenverantwortlich handeln, und/oder situationsgerecht Kollegen, Vorgesetzte, Mitglieder der Geschäftsleitung und/oder die Personal- oder Rechtsabteilung um Unterstützung bitten. Dieser Verhaltenskodex legt diejenigen Anforderungen fest, basierend auf welchen Tillotts und alle Mitarbeitenden sich dazu verpflichten, diese bezüglich (i) Einhaltung von Gesetzen und ethischem Verhalten, (ii) professionellem Geschäftsgebaren, (iii) Einhaltung der Menschenrechte, (iv) Fairness, Höflichkeit und Respekt im Umgang mit Kollegen und Kolleginnen und Loyalität gegenüber Tillotts und (v) fairem und angemessenem Behandeln der Rechte und Interessen Dritter (Geschäftspartner, Kunden, Behörden und Öffentlichkeit) sowie der Umwelt zu beachten. Dieser Verhaltenskodex ist grundsätzlich auf alle Handlungen und Aktivitäten von Tillotts und ihrer Mitarbeitenden anwendbar und ist massgeblich für die Interpretation von Arbeitsvorschriften, Richtlinien, Regelungen und/oder Anweisungen. Tillotts erwartet auch von ihren Geschäftspartnern eine vergleichbare Geschäftsintegrität.

2. GESETZE
Es wird erwartet, dass alle Mitarbeitenden die im eigenen Verantwortungsbereich anwendbaren Gesetze kennen und entsprechend anwenden. Tillotts erwartet desweiteren, dass ihre Mitarbeitenden im Geschäftsalltag alle anwendbaren Gesetze beachten, nötige Bewilligungen einholen und Fabriken und Anlagen in strikter Beachtung der geltenden Gesetze und Vorschriften betreiben. Tillotts verpflichtet sich, ihre Mitarbeitenden fair und gleich zu behandeln, ihre Persönlichkeiten zu respektieren und ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Hinsichtlich des regulatorischen Umfeldes, in welchem Tillotts tätig ist, können Compliance-Fragen entstehen und allenfalls zu Rechtsverfahren führen. Da Tillotts im Rahmen der gesetzlichen Regelungen für ihre Geschäftstätigkeiten volle Verantwortung übernimmt, ist es unerlässlich, dass Mitarbeitende die Rechtsabteilung über Vorfälle, die eine rechtliche Auswirkung haben oder zu Rechtsverfahren führen könnten, so früh wie möglich orientieren.

3. WETTBEWERB
Auf dem Gebiet “Wettbewerb” haben viele Länder rigide Gesetze, die einen fairen Wettbewerb garantieren sollen, erlassen (z.B. Antitrust-Gesetze in den USA und Wettbewerbsrechte in der EU). Verletzungen der Regeln, welche einen fairen Wettbewerb garantieren sollen, können zu schwerwiegenden (Geld-)Strafen für Tillotts und die verantwortlichen Mitarbeitenden führen (für diese letzteren kann es im schlimmsten Fall sogar zu Haftstrafen kommen). Obwohl Tillotts in gewissen Gebieten über erhebliche Marktanteile verfügt, steht ausser Frage, dass Tillotts und alle ihre Mitarbeitenden zur Beachtung der geltenden Wettbewerbsvorschriften in sämtlichen Geschäftsaktivitäten verpflichtet ist und nationale und internationale Gesetze, welche Kartelle und Monopole beschränken, einhält.

4. SICHERHEIT, GESUNDHEIT UND UMWELT
Tillotts verpflichtet sich, ihre Fabriken, Anlagen und Aktivitäten so zu betreiben, respektive so auszuüben, dass Personen- oder Sachschäden sowie Schädigungen der Umwelt verhindert werden. Tillotts garantiert ein sicheres Arbeitsumfeld und sorgt dafür, dass ihre Mitarbeitenden über mögliche Gefahren orientiert sind und die nötigen Sicherheitsstandards beachten, um Schädigungen des Arbeitsplatzes, der eigenen Person oder von Kollegen und Kolleginnen sowie auch der Umwelt möglichst zu verhindern.

5. DISKRIMINIERUNG
Tillotts pflegt ein ganzheitliches, faires und positives Geschäftsumfeld, in dem alle Mitarbeitenden in ihrer Persönlichkeit respektiert werden und sich individuell entwickeln können. Tillotts sorgt dafür, (i) dass für alle Mitarbeitenden nach klaren Richtlinien jährliche Leistungsziele und Leistungserwartungen gesetzt, Zielerreichungen gemessen und entschädigt werden und (ii) unterstützt ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Arbeitsleistung und Freizeit.
Unabhängig von ihrer Stellung werden alle Mitarbeitenden mit Fairness, Höflichkeit und Respekt behandelt. Tillotts toleriert keine Diskriminierung oder Schikane auf Grund von Alter, Rasse, Volkszugehörigkeit, Nationalität, Religion, Geschlecht oder ähnlichen Charakteristiken. Tillotts wird ferner in keiner Form, weder direkt noch indirekt, Kinderarbeit, Schuldarbeit oder Zwangsarbeit dulden oder fördern.

6. INTEGRITÄT
Tillotts erwarte von ihren Mitarbeitenden ein ehrliches, ethisches und integres Verhalten in all ihren geschäftlichen Aktivitäten.

Privatsphäre
Tillotts verpflichtet sich, jegliche im Rahmen der Geschäftsaktivitäten erhaltene persönliche Information zu schützen und stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden die entsprechenden anwendbaren Grundsätze im Zusammenhang mit dem Schutz persönlicher Daten kennen und wie diese den jeweiligen Fachbereich des einzelnen Mitarbeitenden beeinflussen könnten. Insbesondere sind Kundendaten und persönliche Informationen über Kollegen und Kolleginnen, Lieferanten sowie Geschäftspartner zu schützen und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden werden.

Geschäftsbücher
Alle Geschäftsbücher und Belege sind gemäss den geltenden Gesetzen zu führen und Ausgaben und Einnahmen sind im Einklang mit den zutreffenden Buchführungsregeln zu erfassen. Somit stellt Tillotts sicher, dass interne und externe Finanzinformationen vollständig, richtig und verlässlich sind.

Parteispenden
Tillotts macht keine Parteispenden in Form etwa von Bargeld, Geschenken, Sponsoring, Spenden oder ähnlichen Zuwendungen und keinem Mitarbeitenden ist es erlaubt, solche Parteispenden zu Lasten von Tillotts zu tätigen.

Persönliche Beziehungen
Mitarbeitende dürfen weder direkt noch indirekt missbräuchlich von persönlichen Beziehungen mit ausserbetrieblichen Personen oder Firmen profitieren und müssen sämtliche Situationen, die zu einem Interessenkonflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber Tillotts und ihren eigenen Interessen führen könnten, verhindern.

Bestechung und Betrug
Alle Mitarbeitenden haben nationale und internationale Gesetze gegen Korruption und Bestechung zu beachten und dürfen keine entsprechenden Bestechungen anbieten oder annehmen. Nicht zulässig und eine Bestechung ist das Anbieten oder Akzeptieren einer Zuwendung zur Erleichterung oder Beschleunigung einer Leistung, sei das für oder von einer Privatperson oder einer Öffentlichrechtlichen. Mitarbeitende dürfen keine unangebrachten Einladungen, Vergünstigungen und Geschenke machen oder annehmen. Auch unter Berücksichtigung von kulturellen Aspekten der Märkte, in denen Tillotts tätig ist, ist es von besonderer Bedeutung, dass Tillotts gegen keine lokalen rechtlichen Regeln oder bestehenden Richtlinien oder Praktiken gerichtete Tätigkeiten eingeht oder stillschweigend zulässt. Strenge interne Kontrollen sollen sicherstellen, dass Bestechung und Betrug erfolgreich bekämpft werden können.

7. SCHUTZ VON GESCHÄFTSVERMÖGEN UND VERTRAULICHER INFORMATION; NUTZUNG VON IMMATERIALGÜTERRECHTEN DRITTER
Schutz von Geschäftsvermögen und Vertraulicher Information
Im Einklang mit anerkannten Geschäftspraktiken sind alle Mitarbeitenden dazu verpflichtet, die Sach- (z.B. Gebäude, Einrichtungen, Anlagen, Computer) sowie Immaterialgüter (z.B. Marken, Ruf, geschützte Information, Immaterialgüterrechte und vertrauliche Daten) der Tillotts aufmerksam zu schützen und sorgfältig zu benutzen. Vertrauliche Geschäftsinformationen und -geheimnisse von Tillotts oder von Dritten sind sorgfältig zu überwachen und zu schützen. Alle Mitarbeitenden, welche Zugang zu solchen vertraulichen Geschäftsinformationen und -geheimnissen haben oder direkt solche vertrauliche Geschäftsinformationen und -geheimnisse handhaben, dürfen diese nur für berechtigte Geschäftszwecke nutzen und dürfen sie Dritten (inklusive Freunden und Angehörigen) nicht zugänglich machen, um deren Missbrauch jedwelcher Art zu verhindern; dies gilt auch für den Fall, dass keine vertragliche Vertraulichkeitsvereinbarung besteht und Mitarbeitende Tillotts verlassen haben.

Immaterialgüterrechte wie etwa Know-how, Marken und/oder Patente sind von spezieller Bedeutung, sind sie doch für den Geschäftserfolg der Tillotts von grosser Wichtigkeit. Mitarbeitende können im übergeordneten Interesse von Tillotts dazu beitragen, die Immaterialgüterrechte sorgfältig zu schützen und durch kreative und innovative Entwicklungen zu erweitern.

Nutzung von Immaterialgüterrechten Dritter
Tillotts und ihre Mitarbeitenden respektieren jederzeit die Immaterialgüterrechte Dritter, und zwar unabhängig davon, ob sich diese Rechte im Besitze einer Privatpersonen oder einer Firma befinden. Bei der Benutzung von Logos, Marken, Patenten und/oder anderen Immaterialgüterrechten Dritter muss sichergestellt sein, dass solche Immaterialgüterrechte nur auf Grund einer vorgängigen Einigung mit dem Besitzer genutzt werden und diese Nutzung jederzeit in vereinbarter Weise ausgewiesen wird.

8. INSIDERHANDEL
Als Insider-Information bezeichnet werden vertrauliche Informationen über mögliche Transaktionen von Tillotts, Zeria und/oder Dritten, wie z.B. strategische Allianzen, Akquisitionen, Devestitionen oder Zusammenschlüsse, etc., soweit solche Informationen noch nicht öffentlich sind und – falls sie bekannt wären – einen Investor massgeblich beeinflussen könnten, Aktien, Wertschriften oder Derivate der involvierten Firma zu kaufen oder zu verkaufen. Solche Insider-Information ist solange strikte vertraulich zu behandeln, bis die betreffende Transaktion oder die sensitiven Daten rechtmässig veröffentlicht worden ist/sind.

Alle Mitarbeitenden mit Zugang oder Kontakt zu sensitiver Insider-Information der Tillotts, Zeria und/oder Dritter dürfen diese Information Dritten (inklusive Freunden und Angehörigen) nicht zugänglich machen („stock-tipping“ ist verboten). Ausserdem dürfen Mitarbeitende zudem selbst keine Aktien, Wertschriften oder Derivate der involvierten Firma handeln, bis die betreffende Transaktion oder die sensitiven Daten rechtmässig veröffentlicht worden ist/sind. Insiderhandel kann zu zivil- und/oder strafrechtlichem Verfahren führen.

9. MELDUNG VON VERSTÖSSEN
Als Teil ihrer Verpflichtung zu ethischem Geschäftsgebaren erwartet Tillotts von ihren Mitarbeitenden nicht nur, dass diese jederzeit diesem Verhaltenskodex und dessen Grundsätzen nachleben, sondern auch jeden vermuteten oder tatsächlich beobachteten Verstoss gegen diesen Verhaltenskodex, andere bindende Richtlinien, Vorschriften oder allgemeine Gesetze melden (in der Industrie allgemein „Whistleblowing“ genannt). Mitarbeitende sollen solche Beobachtungen unverzüglich und ungeachtet der Identität oder Stellung des/der (vermuteten) Verletzers/Verletzerin (welcher/welche nicht unbedingt ein Kollege oder eine Kollegin sein muss, sondern z.B. auch ein Kunde, Lieferant, Konkurrent, Berater oder Auftragnehmer sein kann) melden.

Mitarbeitende können frei wählen, an wen sie vermutete oder beobachtete Verstösse melden wollen, sprich an:

  • den/die Vorgesetzter/Vorgesetzte; oder
  • die Geschäftsleitung; oder
  • die Personalabteilung; oder
  • die Rechtsabteilung; oder
  • falls Mitarbeitende es vorziehen, anonym zu bleiben, an die vertrauliche e-Mail/Whistleblower-Hotline “hp.pfirter@bluewin.ch” (Dr. H.P. Pfirter ist ein unabhängiger, externer Rechtskonsulent mit Sitz in Basel und verfügt über langjährige Erfahrung mit Whistleblowing-Fällen. Falls Dr. Pfirter kontaktiert wurde, wird er den gemeldeten Fall anonymisiert an die Rechtsabteilung, oder, falls diese selbst als Verletzerin genannt wird, an eine andere zuständige Person innerhalb von Tillotts weiterleiten und anschliessend als Mittelsmann zwischen den involvierten Parteien fungieren); oder
  • falls Mitarbeitende ihre Meldung an keine der vorgenannten Stellen adressieren möchten, die vom Compliance-Ausschuss der Zeria eingerichtete Whistleblower-Hotline: “compliance@zeria.co.jp”.

Grundsätzlich wird empfohlen, Meldungen unter Namensangabe zu machen, um Mehrdeutigkeiten und Missverständnisse zu verhindern. Bei einer in guten Treuen gemachten Meldung (absichtlich falsche Anschuldigungen davon ausgenommen), wird die Privatsphäre der meldenden Mitarbeitenden geschützt, und solche Mitarbeitenden werden deswegen auf keinen Fall nachteilig behandelt.

Tillotts wird jede Meldung von Verstössen gründlich und unparteiisch unter der Leitung der Rechtsabteilung – oder falls diese selbst als Verletzerin genannt wird – unter der Leitung einer anderen kompetenten Person oder Personengruppe untersuchen und über das entsprechende Resultat der Untersuchung und die getroffenen korrigierenden Massnahmen orientieren. Von den Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie bei Untersuchungen über gemeldete Verstösse vollumfänglich kooperieren und diese Untersuchungen unterstützen; ausserdem dürfen die Mitarbeitenden allfällige Verstösse keinesfalls auf eigene Faust untersuchen.

Tillotts wird unterbreitete Informationen – und soweit dies mit einer angemessenen Untersuchung vereinbar ist – strikte vertraulich behandeln. Tillotts garantiert, dass es gegen gutgläubig meldungerstattende Mitarbeitende keine Strafe oder sonstige Vergeltungsmassnahmen geben wird; absichtlich falsche Anschuldigungen sind dabei vom vorstehenden Grundsatz der Straf- und Vergeltungslosigkeit ausgenommen.